Praxis Dr. med. Julia Spenner

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Impfen aus Sicht der Trad. Chinesischen Medizin

Kaum ein Thema im Bereich der Medizin polarisiert und erhitzt die Gemüter heute so sehr wie das Impfen. Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin wird dabei das Pathogen in abgeschwächter oder unvollständiger Form direkt in die Xue-Schicht (Mikrozirkulation) gespritzt, damit sich das Qi (Lebensenergie) damit auseinander setzten muss.

Erkältung und Grippe entstehen im Modell der TCM durch die äußeren Krankheitsauslöser Kälte und Wind. Dabei muss sich der jeweilige Krankheitsauslöser nacheinander mit verschiedenen Instanzen des Immunsystems auseinandersetzen. Vereinfacht kann man das mit den Verteidigungslinien einer Burg vergleichen:

Zunächst muss der Krankheitserreger (Feind) das Abwehr-Qi in Haut und Schleimhäuten überwinden (Burggraben). Als nächstes muss das Meridian-Qi (Burgmauer) überwunden werden, und so weiter. Im Shang Han Lun, dem Buch über Kälte-induzierte Erkrankungen wird ein Sechs-Stadien-Modell (Erkältung) beschrieben. Bei den sogenannten Winderkrankungen (Grippe) setzen die Symptome plötzlich und heftig ein, und es werden insgesamt vier Stadien durchlaufen.

Wenn ein Krankheitsauslöser die äußeren Körperschichten überwunden hat und die Erkrankung weiter fortschreitet, sind im letzten Stadium FK Niere und FK Herz betroffen (das Schlafgemach des Burgherrn) – jetzt geht es um Leben oder Tod.

Beim Impfen werden die äußeren Schichten mithilfe der Nadel künstlich überwunden, so dass sich die äußeren Schichten nicht mit dem Pathogen auseinander setzen können. Der Impfstoff wird ins Xue (Mikrozirkulation) injiziert (Burginnenhof), weshalb man Impfstoffe auch als Trojanische Pferde bezeichnen kann.

Da die äußeren Immunbarrieren keinen Kontakt mit dem Krankheitsauslöser gehabt haben, kann jedoch niemals die gleiche Immunität erreicht werden, wie nach einer tatsächlich durchgemachten Erkrankung.

Mit Hilfe des TCM-Modells lässt sich daher gut verstehen, warum Impfungen keinen 100% Schutz vor einer Krankheit bieten können und warum sie aufgefrischt werden müssen. Der Burggraben konnte sich nicht bewähren die Soldaten auf der Burgmauer wurden nicht trainiert.

Gleichzeitig bietet die TCM uns eine Erklärung dafür, warum wir nach einer durchgemachten Corona-Infektion mit milden Symptomen, bei denen Abwehr-Qi und Meridian-Qi mit Schnupfen und erhöhter Temperatur einen schweren Verlauf mit Lungenbeteiligung erfolgreich abgewendet haben, keine Antikörper im Blut messbar sind.

In der TCM werden Impfstoffe den Feuer-Toxinen zugeordnet. Da Impfstoffe direkt ins Xue (Mikrozirkulation) hineingespritzt werden, kann dadurch toxische Hitze entstehen, was das Qi (Lebensenergie) schwächt. Toxische Hitze kann milde verlaufen (Fieber), aber auch dauerhafte Probleme mit Entzündungen, Autoimmunerkrankungen und weiteren Symptomen auslösen. Aufgrund der Verbindung des Xue zum FK Lunge kann es bei konstitutionell schwachen Menschen zu Hautentzündungen und Lungenproblemen kommen. Wenn das Yin des FK Niere dabei geschädigt wird, können Erschöpfung und neurologische Symptome, wie zum Beispiel Lähmungen und Tremor auftreten.

Und da das Blut selbst natürlich auch Bestandteil des Xue ist, lässt sich das Auftreten von Blutungen und Thrombosen als mögliche Impffolgen mit diesem Modell gut verstehen.

Inwieweit die neuartigen mRNA- und Vektorimpfstoffe noch weitere Besonderheiten mit sich bringen, lässt sich allerdings zum gegenwärtigen Zeitpunkts noch nicht abschließend beurteilen.